Pamukkale bei Denizli im Landesinneren der Westtürkei ist berühmt für seine weißen Sinterterrassen (Travertine): ein Hang voller kreideweißer Kalkablagerungen und flacher Becken, entstanden über Jahrtausende aus warmem, mineralreichem Quellwasser. Der Name bedeutet auf Türkisch „Baumwollburg“, und aus der Ferne sieht der Hang tatsächlich aus wie verschneit.
Oberhalb der Terrassen liegen die Ruinen von Hierapolis, einer antiken Kurstadt mit großem Theater, langen Säulenstraßen und einer der größten antiken Nekropolen Anatoliens. Pamukkale und Hierapolis gehören gemeinsam zum UNESCO-Welterbe und zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Türkei. Die meisten Besucher steigen über die Terrassen nach oben und erkunden danach die antike Stadt.