Termessos war eine Stadt der Pisidier, eines Bergvolkes, das sie hoch oben an den Hängen des Güllük Dağı errichtete, des Berges hinter Antalya. Die Lage war so uneinnehmbar, dass Alexander der Große, der fast die ganze Region eroberte, sie der Überlieferung nach belagerte und schließlich weiterzog, ohne sie zu erobern. Diese Geschichte und die wilde Umgebung unterscheiden Termessos deutlich von den Ruinen an der Küste.
Heute liegt die Stätte in einem Nationalpark, umgeben von Kiefern- und Eichenwald und Kalkfelsen. Vieles ist nie ausgegraben worden: Sie gehen zwischen umgestürzten Blöcken, halb verborgenen Mauern und Gräbern unter Bäumen hindurch. Wirken Perge und Aspendos wie Freilichtmuseen, fühlt sich Termessos eher wie eine Entdeckungsreise an.